Der Brennraum ist das Herzstück des Kaminofens. Hier findet die Verbrennung der Brennstoffe statt. Da sich bei diesem Vorgang Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius entwickeln können, ist es wichtig, dass der Brennraum mit einem robusten Material ausgestattet ist, wie beispielsweise, Schamotte, Vermiculite oder die von dem deutschen Hersteller Hase für seine Kaminöfen eigens entwickelten Thermosteine, die für höhere Brennraumtemperaturen und damit für geringere Emissionen sorgen. Wichtig ist, dass die Luftführung der Brennraumgeometrie optimal angepasst ist.
Es gibt viele Arten der Brennraum-Auskleidung. Viele Kachelofen-oder Kamin-Einsätze, also die Brennkammern der handwerklich gebauten Feuerstätten haben eine Auskleidung aus Schamottesteinen. Diese werden meist mit Schamottemörtel eingemauert. Hierzu bedarf es Fachwissen und Erfahrung, daher empfehle ich es vom Ofenbauer machen zu lassen. Er kann die Original-Brennraum-Auskleidung bestellen.
Der Austausch einer Thermostein-Auskleidung geht meist einfacher, diese werden meist trocken, also ohne einmauern verbaut. Doch auch hier ist behutsames Arbeiten mit Erfahrung sinnvoll, da Thermosteine bei unsachgemäßer Behandlung leicht brechen können.
Die Auskleidungen bestehen meist nicht nur aus Steinen / Platten, welche einen rechteckigen Feuerraum darstellen, vielmehr begünstigen mehrere Prallplatten im unsichtbaren Bereich die Effizienz der Feuerstätten. Und hier muss man wissen, wie man diese anfasst, aus-und einbaut.
Vergleichen Sie es mit einem Service / Inspektion vom Auto. Alles wird fachmännisch gemacht und dann läuft es wieder.
Glernt ist halt`glernt.


